Schluckstörungen können bei Kindern jeglichen Alters auftreten und verschiedene Ursachen haben. Sie können die Nahrungsaufnahme erschweren und damit die Lebensqualität beeinträchtigen. In der Therapie werden Schluckfunktion, Ess- und Trinkverhalten sowie die orale Motorik gezielt gefördert. Diese Förderung kann bereits im Säuglingsalter sinnvoll sein, um bestmöglich die Entwicklung des Kindes zu unterstützen. Gemeinsam mit den Familien erarbeiten wir individuelle Lösungen, um eine entspannte und sichere Esssituation zu fördern.
Myofunktionelle Störungen betreffen das Zusammenspiel der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich. Auffälligkeiten der Zungenlage, des Schluckmusters oder der Atmung können Auswirkungen auf Sprache, Schlucken und die Zahnstellung haben. Ziel der Therapie ist die Entwicklung eines physiologischen Muskelgleichgewichts und den damit verbundenen Funktionen (z.B. Mundschluss, Zungenruhelage, etc.)
Sprachstörungen betreffen das Verstehen und/oder Verwenden von Sprache. Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen haben beispielsweise Schwierigkeiten beim Wortschatzaufbau, der Grammatik oder beim Sprachverständnis. Auch neurologisch bedingte Sprachstörungen können die Kommunikation beeinträchtigen. Ziel der Therapie ist es, die sprachlichen Fähigkeiten zu fördern, die Kommunikation im Alltag zu erleichtern und so mehr Teilhabe zu ermöglichen.
Sprechstörungen betreffen die Aussprache und die Verständlichkeit der gesprochenen Sprache. Dazu gehören beispielsweise Lautbildungsstörungen, kindliche Aussprachestörungen oder motorisch bedingte Sprechstörungen. Die Therapie unterstützt dabei, Laute korrekt zu bilden und die Verständlichkeit zu verbessern.
Die Stimme ist ein wichtiges Ausdrucksmittel. Heiserkeit, schnelle stimmliche Ermüdung oder eine eingeschränkte Belastbarkeit können auf eine Stimmstörung hinweisen. Durch gezielte Übungen unterstützen wir eine gesunde und leistungsfähige Stimme.